27.10.2025 – Inklusion
Schon entdeckt? Ein kleines Museum mitten in der Valida
Am 27. September gab es in der Valida nicht nur eine Theateraufführung, sondern gleichzeitig auch eine Vernissage. Seit diesem Anlass hängen verschiedene Bilder in der Cafeteria und in den Gänge Richtung Atelier/Tagesstätte im Werk 1. Die Bilder sind nicht etwa die neuste Deko, sondern es handelt sich um eine echte Ausstellung, die noch bis zum 1. Advent dauert. Einige Bilder können auch gekauft werden.
Kreiert wurden die unterschiedlichen Werke von den Teilnehmenden des Weiterbildungskurses Ausdrucksmalen. Auf Wunsch der Künstlerinnen und Künstler haben sie erfreulicherweise einen Ort zum Bestaunen erhalten. «Eigentlich gäbe es noch viele weitere Werke, die sich angesammelt haben», weiss Ines Boitel, die Fachspezialistin für die musische Bildung der Valida. «Eine sehr begrenzte Auswahl zu treffen, gehörte genau so zum Prozess, wie das Malen selbst», erklärt sie. Der Weiterbildungskurs Ausdrucksmalen ermöglicht den Teilnehmenden, in eine andere Welt zu tauchen und ihren Gefühlen auf eine andere Art und Weise Ausdruck zu verleihen. Er bietet einen optimalen Ausgleich zum Arbeitsprozess. «Ich bin immer wieder fasziniert, was für wundervolle Werke in den Kursen entstehen und welche Gefühle transportiert werden», schwärmt Ines Boitel.
Einige Bilder stehen zum Verkauf zur Verfügung. Die Angaben dazu finden sich jeweils direkt beim Bild. Wer sich für ein Bild interessiert, darf gerne die Künstlerin oder den Künstler direkt kontaktieren, oder Ines Boitel (ines.boitel@valida.ch). Die Werke stammen von Claudia Gubser, Jacqueline Binder, Anton Bernet, Tamara Vögeli, Anika Lutz, Heike Eugster und Devit Hunziker.
Dass Ausdrucksmalen gut ankommt und viel bewirkt, zeigt sich in der Nachfrage des Angebots. Diese wächst kontinuierlich. Derzeit nutzen 16 Personen das Angebot. Gearbeitet wird grösstenteils in einer Eines-zu-eins-Betreuung oder in Zweiergruppen. Der Kurs kostet 150 Franken pro Semester.